Spermidinreiche Hühnerleber-Terrine

 

Spermidinreiche Hühnerleber – Terrine

Leben Leber-Lieber länger?

In Hühnerleber wurde eine hohe Spermidin-Konzentration gemessen. Mit Hühnerleber fällt uns sofort dieses köstliche Rezept ein. Unsere Mutter macht die Terrine gerne bei besonderen Anlässen als Vorspeise oder für ein kaltes Buffet. So was Ausgefallenes zu servieren wird deine Gäste beeindrucken. Lass dich nicht abschrecken, das Schwierigste an diesem Rezept ist es, die Zutaten zu bekommen. Aber bei einem Fleischer deines Vertrauens bekommst du sicher, was du brauchst.
Die Terrine wird in weißem Speck umwickelt gebacken. Bei dem Speck handelt es sich um rohes, festes Schweinefett. Mit der Maschine werden davon dünne Scheiben geschnitten – am besten schon vom Fleischer.

Leber ist nicht nur sehr Spermidin-reich sondern ist ein gute natürliche Quelle für Folsäure, Eisen und andere Spurenelemente. Sie enthält in hoher Konzentration alle fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) sowie alle B Vitamine, vor allem B12, was für Nerven und Hirnfunktion wichtig ist.


Rezept

Die Terrine am besten am Tag vor dem geplanten Essen zubereiten, da sie einige Stunden zum Auskühlen und Festwerden braucht. Beachte auch, dass die Sultaninen und Pfefferkörner jeweils extra für einige Stunden in Wasser gelegt werden!

Die Butter bis auf ein kleines Stück (ca. 10 g) schmelzen und etwas abkühlen lassen. In der restlichen Butter den fein gehackten Zwiebel glasig dünsten. Den gepressten Knoblauch dazu geben, mit einem Schuss Wasser ablöschen und völlig einkochen lassen. Die Geflügelleber mit dem Pürierstab oder dem Cutter-Mixer zerkleinern. Beim Mixen zuerst das Zwiebel-Knoblauch-Gemisch, Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat dazu geben. Dann nach und nach das Ei und die lauwarme Butter dazu mixen.

Eine Terrinen-Form mit den Speckstreifen so auslegen, dass ein Teil vom Speck über den Rand ragt (zum Einklappen und Bedecken). Die Leber-Masse eingießen, die für einige Stunden in Wasser eingeweichten Sultaninen und Pfefferkörner abtropfen und darauf verteilen. Zuletzt komplett mit den überhängenden Speckstreifen bedecken. Oben drauf mit Thymianzweigen und Lorbeerblättern garnieren. Das ganze im Wasserbad eine Stunde bei 120° (Heißluft) im Backofen pochieren. Dann einige Stunden (am besten über Nacht) kühlstellen. Solange sie im Fett gut eingewickelt ist, das heißt kein Licht und keine Luft dazu kommen, bleibt die Leber rosa. Kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden, phantasievoll garnieren (Salat, Tomaten, usw.) und am besten mit frischem Weißbrot servieren.

mit Brot


Optional: selbstgemachtes Baguette:

Ein einfaches Baguette gelingt mit Dinkelmehl, Wasser, Hefe, Salz und Olivenöl recht rasch. Die Hefe mit dem Wasser anrühren und zu Mehl und Salz geben und kneten. Zuletzt das Olivenöl dazu kneten, bis ein glatter Teig entsteht. An einem warmen Ort mit Tuch bedeckt aufgehen lassen, bis sich die Menge zumindest verdoppelt hat – das dauert ca. 1 Stunde. Dann zu 3 Baguettes formen und am Backblech noch ca. 30 min mit Tuch bedeckt gehen lassen. Bei 220°C (Heißluft) für 30 Minuten backen.


Zutaten

250 g Hühner-Leber

200 g Butter

1 kleine Zwiebelschalotte

1 Messerspitze gepresster Knoblauch

1 Ei

1 TL Majoran getrocknet und gerebelt

Salz und Pfeffer nach Geschmack

etwas Muskatnuss

15 g Sultaninen

1 TL rote Pfefferkörner ganz

2 frische Thymianzweige

2 Lorbeerblätter

ca. 150 g weißer Speck ungesalzen in dünnen Scheiben

Terrinen-Form mit etwas mehr als 500 ml Fassungsvermögen, unsere misst 16x10x5 cm


optional: Baguette

400 g Dinkelmehl glatt

250 ml Wasser

1 TL Salz

100 ml Olivenöl


 

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